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Mikroorganismen

Mikroorganismen, auch Mikroben genannt, sind mikroskopisch kleine Lebewesen, die mit dem bloßen Auge nicht erkennbar sind. Dazu zählen z. B. Bakterien, Mikroalgen und viele Pilze.

Bioturbation

Dieser Begriff bezeichnet das Durchwühlen und Durchmischen (Turbation) von Böden oder Sedimenten durch Lebewesen.

Körnung

Die Körnung beschreibt die Einteilung von Körnern und Partikeln nach ihrer Korngröße. Die Korngrößen sind in folgende Gruppen eingeteilt (von groß nach klein): Steine, Kies, Sand, Schluff und Ton. Die Lehre der Ermittlung, Beschreibung und Interpretation der Korngröße heißt Granulometrie.

Fauna

Die Fauna – auch „Tierwelt“ genannt – umfasst alle Tiere und deren Lebensraum.

Photooxidantien

Unter dem Einfluss von Kohlenwasserstoffen und Sauerstoff können sich Stickstoffe mithilfe der Sonneneinstrahlung in Photooxidantien umwandeln. Dazu zählen unter anderem Ozon, Peroxyacetylnitrat (PAN) und Salpetersäure. Diese tragen alle zur Luftverschmutzung bei.

Rote Liste

Rote Listen informieren über den Gefährdungsstatus, die Gefährdungsfaktoren und die Maßnahmen zum Schutz der Arten in bestimmten Regionen.

Verschlämmung

In der Bodenkunde bezeichnet „Verschlämmung“ die Verlagerung von Bodenteilchen durch Regeneinfluss. Folgen sind der Verschluss von Bodenporen, wodurch der Wasserabfluss und die Filterwirkung vermindert werden, Einebnung, Erosion und nach der Abtrocknung Krustenbildung. Dies behindert das Pflanzenwachstum.

anthropogen

Das Adjektiv anthropogen bezeichnet durch Menschen verursachte Veränderungen in der Umwelt.

Eutrophierung

Das Adjektiv „eutroph“ hat einen griechischen Ursprung und bedeutet „nährstoffreich“, aber auch „überdüngt“. Der Vorgang der Eutrophierung beschreibt das übermäßige Pflanzenwachstum in Seen durch verstärkte Nährstoffzunahme. Besonders Stickstoff- und Phosphorverbindungen verursachen Eutrophierungen. Der Abbau der Pflanzenmassen führt zu einem Absinken des Sauerstoffgehalts im Wasser und zu vermehrter Bodenschlammbildung. Das Gewässer kann dadurch „umkippen“, das bedeutet,

Atmosphärische Deposition

Unter „atmosphärischer Deposition“ wird die Ablagerung atmosphärischer Luftbeimengungen an natürlichen und künstlichen Oberflächen verstanden.

Hochmoor

Torfmoose speisen ihren Wasserhaushalt lediglich aus Regenwasser und werden fast ausschließlich aus torfbildenden Moosen (Sphagnum spp. ) aufgebaut. Durch den hohen Wasserstand (Sauerstoffmangel und erhöhter Säuregrad) zersetzen sich organische Reste kaum und der Torfaufbau vollzieht sich sehr langsam (ca. 1 mm pro Jahr). Torfmoore entstehen auf undurchlässigen Mineralböden oder auf Niedermooren.

Bodenhorizont

Die Bodenbildung verläuft je nach Standort sehr unterschiedlich. Das führt dazu, dass Böden nicht einheitlich aufgebaut sind, sondern sich in mehr oder weniger oberflächenparallele Lagen gliedern. Diese Lagen, die sich in ihren Eigenschaften unterscheiden, werden „Bodenhorizonte“ genannt. Allgemein befindet sich ganz unten die Gesteinsschicht, darüber der mineralische Unterboden und obenauf liegt der humusreiche Oberboden.

Torfersatzprodukt

Torfersatzprodukte sind aus Holzabfällen gewonnene Holzfasern, Holzhäcksel oder Rindenprodukte, die anstelle von Torf in Blumenerden eingesetzt werden. Sie haben ähnlich gute Eigenschaften wie Torf, für deren Gewinnung werden allerdings keine Moore zerstört.

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