Glossar

Entdecken und bewerten Sie eingereichte Projekte!

Hier finden Sie eine Übersicht über alle eingereichten grünen Projekte. Nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um diese inspirierenden Initiativen kennenzulernen, und unterstützen Sie Ihre Favoriten durch Ihre Stimme!

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Relative Luftfeuchtigkeit

Die Luftfeuchtigkeit gibt den Anteil des Wasserdampfes in einem Gasgemisch an. Da Gase nicht unbegrenzt viel Wasser aufnehmen können, beschreibt die relative Luftfeuchtigkeit dagegen den tatsächlichen Wasseranteil bezogen auf das physikalische Maximum eines Gasgemischs.  

Torfersatzprodukt

Torfersatzprodukte sind aus Holzabfällen gewonnene Holzfasern, Holzhäcksel oder Rindenprodukte, die anstelle von Torf in Blumenerden eingesetzt werden. Sie haben ähnlich gute Eigenschaften wie Torf, für deren Gewinnung werden allerdings keine Moore zerstört.

Körnung

Die Körnung beschreibt die Einteilung von Körnern und Partikeln nach ihrer Korngröße. Die Korngrößen sind in folgende Gruppen eingeteilt (von groß nach klein): Steine, Kies, Sand, Schluff und Ton. Die Lehre der Ermittlung, Beschreibung und Interpretation der Korngröße heißt Granulometrie.

Schlammlawine

In steilem Gelände im Gebirge können Erdrutsche bei schlecht verfestigtem Material, wie Bodenmaterial, Geröll und Schutt, durch den Einfluss von Niederschlagsereignissen entstehen. Dabei „fließt“ das Material mit hoher Geschwindigkeit talabwärts. Dieser Vorgang wird Schlammlawine genannt oder auch Murgang oder Mure.

Bodenpartikel

An der Erdoberfläche liegt das Bodenmaterial nicht als Kontinuum, sondern in Form von Bodenteilchen, den sogenannten Bodenpartikeln, vor. Diese Partikel sind körnig und bestehen aus anorganischem Material. Die Bodenpartikel werden nach der Korngröße in Sand, Schluff und Ton eingeteilt. Die Größe der Bodenpartikel bestimmt das Porenvolumen und somit den Lufthaushalt und die Wasserhaltefähigkeit des Bodens.

Dickenwachstum

Die Sprossachse einer Pflanze wächst nicht nur in der Länge, sondern auch im Umfang. Dadurch wird einerseits die Stabilität der Pflanze erhöht und andererseits die Transportkapazität verbessert.

Eutrophierung

Das Adjektiv „eutroph“ hat einen griechischen Ursprung und bedeutet „nährstoffreich“, aber auch „überdüngt“. Der Vorgang der Eutrophierung beschreibt das übermäßige Pflanzenwachstum in Seen durch verstärkte Nährstoffzunahme. Besonders Stickstoff- und Phosphorverbindungen verursachen Eutrophierungen. Der Abbau der Pflanzenmassen führt zu einem Absinken des Sauerstoffgehalts im Wasser und zu vermehrter Bodenschlammbildung. Das Gewässer kann dadurch „umkippen“, das bedeutet,

Drainage

Bei Drainagen handelt es sich um speziell angelegte Entwässerungsrohre, die Grund- oder Regenwasser durch Schlitze oder Löcher in den Rohren aufnehmen und ableiten. So werden nasse Flächen für die landwirtschaftliche Nutzung oder Bebauung verfügbar gemacht.

Bodenerosion

Die Bodenerosion beschreibt den Abtrag bzw. die Verlagerung des Bodens durch äußere Einflüsse. Die Hauptgründe für Bodenerosion sind Regen (durch ablaufendes Wasser) und Wind.

Treibhausgase

Treibhausgase reflektieren das Sonnenlicht, das von der Erde abprallt, und wirken damit wie ein Treibhausglas. Zu den klimawirksamen Luftschadstoffen zählen: Kohlendioxid (CO2), das beim Verbrauch fossiler Brennstoffe entsteht, Methan (CH4), Lachgas (N2O) und fluorierte Gase (F-Gase).

Rauspund

Die Bretter sind auf der Vorderseite gehobelt, auf der Rückseite geglättet und an den Seiten mit Nut- und Federverbindungen versehen.

Leguminosen

Zu den Leguminosen zählen einerseits Hülsenfrüchte und andererseits kleeartige Futterpflanzen. Leguminosen sind für die Tierfutterbereitung und die Gründüngung nützlich, da sie viel Eiweiß enthalten und den Boden mit Stickstoff anreichern, welchen sie mithilfe von Bakterien an ihren Wurzeln aus der Luft gewinnen.

Blähton

Blähton ist gemahlener Ton, der im Ofen bei 1.200 Grad Celsius gebrannt wird. Bei der Verbrennung bläht sich das Material kugelförmig bis auf das Vier- bis Fünffache des Ausgangsvolumens auf.

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