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Stark-, Mittel- und Schwachzehrer

Bei dieser Unterscheidung handelt es sich um eine Unterteilung nach dem Nährstoffbedarf von Pflanzen. Diese ist wichtig bei der Anlage von Fruchtfolgebeeten. Starkzehrer (z. B. Kohlgemüse) benötigen für ein gutes Wachstum außerordentlich viele Nährstoffe. Daher werden sie bei einer Fruchtfolge als Erste angebaut. Mittelzehrer (z. B. Karotten) benötigen schon deutlich weniger Nährstoffe. Schwachzehrer (z. B. […]

Schlammlawine

In steilem Gelände im Gebirge können Erdrutsche bei schlecht verfestigtem Material, wie Bodenmaterial, Geröll und Schutt, durch den Einfluss von Niederschlagsereignissen entstehen. Dabei „fließt“ das Material mit hoher Geschwindigkeit talabwärts. Dieser Vorgang wird Schlammlawine genannt oder auch Murgang oder Mure.

Kornfraktion

Der Begriff beschreibt die Gruppierung von Teilchen einer bestimmten Korngröße. Es besteht keine international gültige Definition. Im deutschsprachigen Raum gibt es z.B. die Fraktionsgruppen Feinboden, Feinskelett und Grobskelett, die wiederum in Hauptfraktionen (z.B. Ton, Schluff, Sand, Kies) untergliedert sind.

Kartierung

Unter „Kartierung“ versteht man die grafische Darstellung von Objekten und Sachverhalten der Erdoberfläche auf Landkarten oder in Plänen.

anthropogen

Das Adjektiv anthropogen bezeichnet durch Menschen verursachte Veränderungen in der Umwelt.

Biotreibstoff

Kraftstoffe auf der Basis von Biomasse (z. B. Getreide, Mais, Zuckerrohr), die für Motoren verwendet werden können und in Österreich teilweise in fossile Treibstoffe gemischt werden

Oberboden

Die obersten 20 bis 30 Zentimeter des Bodens bilden den Oberboden.

einschlämmen

Bei Neupflanzungen ist das Erdmaterial meist locker um die Wurzeln gelagert und es befindet sich reichlich Luft im Erdmaterial. Um die Feinwurzeln vollständig mit Erde zu ummanteln und die Luft weitgehend zu verdrängen, wird die Pflanze ausreichend mit Wasser gegossen. Dieser Vorgang wird als „Einschlämmen“ bezeichnet.

Primärzersetzer (Erstzersetzer)

Dies sind Organismen, welche von tierischen Ausscheidungen, abgestorbenen Pflanzen und toten Tieren (Aas) leben. Sie zerkleinern und verfrachten organisches Material im Boden. Dieses wird anschließend von Sekundärzersetzern zu anorganischen Substanzen abgebaut. Wichtige Primärzersetzer sind Regenwürmer, Enchyträen, Bodenmilben, Fliegenlarven, Asseln und Schnecken.

Thermohaline Zirkulation

Bei der thermohalinen Zirkulation werden vier der fünf Ozeane mittels Meeresströmungen miteinander verbunden. Die Zirkulation wird durch Temperatur- und Salzunterschiede hervorgerufen.

Konventionelle Landwirtschaft

In der konventionellen Landwirtschaft ist es erlaubt, künstliche Düngemittel, Pestizide* und Herbizide* sowie künstliche Futterzusätze in den vorgeschriebenen Mengen zu verwenden, um den Ertrag zu steigern. Nutztiere dürfen mit stärkeren Medikamenten behandelt werden als in der biologischen Landwirtschaft. Dies belastet die Umwelt und bringt im Vergleich zur biologischen Landwirtschaft niedrigere Preise für die Produkte.

Leguminosen

Zu den Leguminosen zählen einerseits Hülsenfrüchte und andererseits kleeartige Futterpflanzen. Leguminosen sind für die Tierfutterbereitung und die Gründüngung nützlich, da sie viel Eiweiß enthalten und den Boden mit Stickstoff anreichern, welchen sie mithilfe von Bakterien an ihren Wurzeln aus der Luft gewinnen.

Drainage

Bei Drainagen handelt es sich um speziell angelegte Entwässerungsrohre, die Grund- oder Regenwasser durch Schlitze oder Löcher in den Rohren aufnehmen und ableiten. So werden nasse Flächen für die landwirtschaftliche Nutzung oder Bebauung verfügbar gemacht.

Zuschlagstoff

Zuschlagstoffe sind Beimischungen zur Blumenerde (z. B. Sand, Lehm, Ton, Ziegelbruch, Kalk, Algenkalk, Urgesteinsmehl).

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